V. PISANI MUSEUM
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V. PISANI MUSEUM

Die Befestigungsanlage Vettor Pisani ist zwischen 1909 und 1912 entstanden. Ihren Namen bekam sie zu Ehren des venezianischen Admirals, der Ende des 14. Jahrhunderts die Genuesen im Krieg von Chioggia besiegt hatte. Die Festung war mit sechs Haubitzen 280 L ausgerüstet, die eine Reich- und Schussweite von ungefähr 10.500 Metern hatten. Die Artillerie war auf einem kleinen Platz angesiedelt und wenn der Lauf der Kanonen in Richtung Meer ausgerichtet war, erreichten die Schüsse den Wall des Gebäudes. Dieser Wall wurde durch das dichte Entlangstreifen der Kanonen flammen sozusagen rasiert". Die Befestigungsanlage wurde aus Stahlbeton erbaut. Sie besteht aus einem sich auf einer einzigen Ebene befindenden über 80 Meter langen zentralen Körper. Zwei parallel geführte Korridore mit Tonnengewölbe führen zu den telemetrischen Türmen, die 11 Meter hoch sind und 30 Meter lange Seiten-flügel haben. Diese telemetrischen Türme waren mit ballistischen Präzisions und Entfernungsmessern ausgestattet, die dazu dienten, die Distanz der zu treffenden Ziele mit Hilfe von Winkelfunktionen und groβen Fernrohren zu errechnen. Die Bodenbeschaffenheit war vorallem sandig und somit ergaben sich keine natürlichen Erhöhungen, um diese als Beobachtungsposten nutzen zu können. Aus diesem Grund wurden während des 1. Weltkrieges die telemetrischen Türme eingesetzt, um präzise Schüsse sowohl in Richtung Meer als auch in Richtung Land abfeuern zu können. Die Befestigungsanlage erhob sich wenige Meter vom Meer entfernt und war durch einen Sandwall in Richtung Strand getarnt.